Frau X ist im Alter von 51 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Die Diagnose habe ihr den Boden unter den Füssen weggezogen, sie habe nie geglaubt das sie Krebs bekommen könne.

Glücklicherweise sei der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt worden, sodass sie nach Operation, Bestrahlung und Chemotherapie als geheilt gelte. Lediglich eine Antihormontablette müsse sie einnehmen, damit der Krebs nicht wiederkäme.

Allerdings sei sie nichtmehr die Alte. Nachdem die ganze Therapie zu Ende war habe sie geglaubt das es nun aufwärts ginge. Aber eher das Gegenteil sei der Fall- sie sei immer müde, habe keinen Antrieb und könne sich zu nichts aufraffen.

Auch im sexuellen Bereich sei vieles anders geworden. Ihr Mann dürfe sie gar nicht mehr an den Brüsten anfassen, da sie die Berührungen dort nach der Operation unangenehm fände und nicht geniessen könne. 

Die Antihormontabletten würden zu häufigen Hitzewallungen führen, weshalb sie ständig das Gefühl habe unangenehm zu riechen. 

 So könne sie sich auf gar keinen sexuellen Kontakt zu ihrem Mann einlassen, was sie sehr traurig mache.