Die 35 jährige Frau X kommt mit folgendem Problem zu mir:

Seit einigen Wochen verspüre sie Schmerzen in der Scheide, wenn sie mit ihrem Mann schlafe. Sie mache sich grosse Sorgen deshalb, vor allem wolle sie sichergehen das sie nicht eine Krankheit in der Scheide habe, oder das sie sich „etwas geholt“ habe.

Nachdem die frauenärztliche Untersuchung einen unauffälligen Organbefund ergeben hat, reagiert sie zunächst erleichtert, will dann aber doch wissen, wie ihre Schmerzen zu erklären seien.

Auf meine Nachfrage, wie sie darauf käme „sich etwas geholt zu haben“ erzählt sie mir, dass sie sich vor einigen Wochen in einen anderen Mann verliebt habe. 

 

Sie hätten wundervollen Sex miteinander, allerdings ohne Kondom. Bei ihm habe sie nie Schmerzen. Wenn aber ihr Mann mit ihr schlafen wolle würde sie sich verkrampfen, auch habe sie gar keine Lust mehr auf ihn und sie würde auch nicht mehr richtig feucht werden.